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Weihnachtsbrief

Liebe Freunde, Gäste, Verwandte, liebe Besucher unserer Homepage,

jedes Jahr kurz vor Weihnachten freuen sich viele unserer Feriengäste auf den traditionellen Weihnachtsbrief, in dem Oma Marianne große und kleine Ereignisse, des sich dem Ende zuneigenden Jahres, Revue passieren lässt.

 

Aus Datenschutzgründen, können wir den Weihnachtsbrief leider nicht mehr persönlich an jeden per Mail versenden. Damit aber jeder, der unserer Familie kennt auf dem neusten Stand unseres Hoflebens ist, findet man den Weihnachtsbrief nun hier auf unserer Homepage.

 

Uroma Marianne und Uropa Siegfried, geht es nach wie vor ihrem Alter entsprechend gut. Wie gewohnt erledigen sie viele Aufgaben rund um unseren Hof, unsere große Familie und sind uns dadurch immer noch eine sehr große Stütze.

Oma Jutta und Opa Siggi kümmern sich wie immer um die Versorgung der Gäste, die Ferienwohnungen, betreiben die Gastwirtschaft, den Schweinestall usw… Sehr stolz sind sie auf ihre Kinder und Enkelkinder. Wie wir alle in unserer Familie.

Sabrina und Christian, die junge Familie auf dem Hof mit ihren Kindern Joeleen, Marcel und Jannis, kümmern sich zunächst um ihr Familienleben, aber auch um die Belange der Feriengäste, damit sich alle wohl bei uns fühlen. Auch um die Biogasanlage und den gesamten landwirtschaftlichen Betrieb, in seinem ganzen Facettenreichtum, bemühen sie sich.

So arbeiten wir generationsübergreifend Hand in Hand und hoffen, dass der Hof noch lange von der Familie geführt wird. Derzeit sieht das ganz gut aus, denn die Kinder werden mit jedem Jahr größer, selbstständiger und interessieren sich sehr für das Leben und Arbeiten auf dem Hof.

 

2019 hat uns wieder viele schöne Momente beschert. Die Familie ist gewachsen, Uroma Marianne und Uropa Siegfried wurde ein neuer Urenkel geschenkt.

Nach Ostern kamen zwei neue Pferde zu uns, die den Reitern unter unseren Feriengästen viel Freude bereiten.

Im Mai feierten wir mit Marcel seine Kommunion. Es war ein sehr schönes Fest.

Das Bauvorhaben von Björn, Juttas und Siggis 2. Sohn, hat Gestalt angenommen und geht gut voran.

Natürlich haben auch wir wieder unter der Trockenheit gelitten und die Ernte fiel nicht so ertragreich wie gewünscht aus.

Leider mussten wir von unserem Hofhund Paula Abschied nehmen. Sie wurde nahezu 15 Jahre alt, doch nach einem zweiten Schlaganfall, konnten wir sie nur noch erlösen.

 

 

Während des Schreibens dieses Briefes, erinnert man sich an so vieles, man macht sich Gedanken, ist stolz, was alles geschafft wurde. Aber man merkt auch, welcher Anstrengung das Hofleben bedarf, welche Mühe es kostet und wie wenig Freizeit einem bleibt.

Umso schlimmer empfinden wir die derzeitige Stimmung und fehlende Wertschätzung, die uns landwirtschaftlichen Familien und Betrieben entgegen gebracht wird. Die Politik und die Medien vermitteln augenscheinlich ein Bild von uns, wonach wir in großem Maße an der CO2 Verschmutzung Schuld tragen, an der Verschmutzung des Grundwassers und am Bienensterben, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen. Nicht selten werden wir dargestellt, als seien die Tiere für uns ein reines Produkt und bekämen nicht die nötige oder gar artgerechte Fürsorge. Wenn uns dann noch unterstellt wird, wir würden Subventionen erschleichen, um gut leben zu können, entstehen Zweifel.

Doch lieben wir unseren Beruf des Landwirtes doch so sehr. Für uns gibt es nichts schöneres(…)

Aus diesem Grund vereinigen wir Bauern uns derzeit, stehen nah beieinander und bringen öffentlich zum Ausdruck, wie wichtig wir Landwirte sind. Auch unser ältester Sohn Christian ist mit dem Traktor nach Berlin gefahren und hat an der Großdemo teilgenommen(…)

Da uns dieses Thema arg beschäftigt und uns Aufklärung am Herzen liegt, hat es dieses Jahr einen großen Platz im Weihnachtsbrief eingenommen.

Doch nun wollen wir uns die letzten Tage im alten Jahr auf uns und unsere Stärken besinnen, etwas zur Ruhe kommen und die Feiertage im Kreise der Familie verbringen.

Wir wünschen euch allen ein ruhiges, aber fröhliches Fest und vor allem Gesundheit!

Eure Familie Wüllenweber

 

 

Weihnachtswunsch

Ich wünsche mir in diesem Jahr, mal Weihnacht wie es früher war.

Kein Hetzen zur Bescherung hin, kein Schenken ohne Herz und Sinn.

Ich wünsch mir eine stille Nacht, frostklirrend und mit weißer Pracht.

Ich wünsch mir ein kleines Stück von warmer Menschlichkeit zurück.

Ich wünsch mir in diesem Jahr, ne Weihnacht, wie als Kind sie war.

Es war einmal, schon lang ist`s her, da war so wenig, so viel mehr.

A.-M. Niedermaier

 

 

Bilder: www.pixabay.com